Singet dem Herrn

Wallfahrtskirche Ebersmünster
Wallfahrtskirche Ebersmünster (Elsass) (Foto: S. Dreher)

Abschlusskonzert der « Heures musicales d’ Ebersmunster »

Sonntag, 7. Juli 2019, 17 Uhr
Abteikirche Ebersmünster, Elsass

In ihrem diesjährigen Sommerkonzert tritt die Freiburger Heinrich-Schütz-Kantorei erstmals zusammen mit dem Raschèr Saxophone Quartet auf.

Programm

Johann Pachelbel (1653–1706):
„Singet dem Herrn ein neues Lied“
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
„Lobet den Herrn, alle Heiden“, Motette BWV 230
Hugi Guðmundsson (*1977):
Adoro te devote
Philipp Glass (*1937):
Concerto for Sax, 1. und 4. Satz
Hans Leo Haßler (1564–1612):
„Cantate Domino“, Nr. 6 aus Sacri concentus
Nils la Cour (*1944):
Laudate Dominum
Claudio Monteverdi (1567–1643):
„Cantate Domino canticum novum“, Libro primo de Motetti
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847):
„Jauchzet dem Herren, alle Welt“, 100. Psalm WOo. 28
Vytautas Miškinis (*1954):
„Cantate Domino canticum novum“
Johann Hermann Schein (1586–1630):
„Ich freue mich im Herren“, Nr. 14 aus dem Israelsbrünnlein
Alexander Konstantinowitsch Glasunow (1865–1936):
Quatuor pour Quatre Saxophones op. 109, 2. Canzone Variée
Heinrich Schütz (1586–1630):
„Jauchzet dem Herren, alle Welt“, 100. Psalm SWV 36
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
„Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motette BWV 225

Die Ausführenden sind:

Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg

Raschèr Saxophone Quartet

Leitung: Cornelius Leenen


Texte

Johann Pachelbel: „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Singet dem Herrn ein neues Lied.
Singet dem Herrn und lobet seinen Namen,
denn er tut Wunder.

Er sieget mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm,
der Herr lässet sein Heil verkündigen,
für die Völker lässt er seine Gerechtigkeit offenbaren.

Er gedenket an seine Gnade und Wahrheit,
aller Welt Ende sehen das Heil unsers Gottes,
denn er kommt das Erdreich zu richten,
er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit
und die Völker mit Recht.

Johann Sebastian Bach: „Lobet den Herrn, alle Heiden“, Motette BWV 230

Lobet den Herrn, alle Heiden,
und preiset ihn, alle Völker!
Denn seine Gnade und Wahrheit
waltet über uns in Ewigkeit.
Alleluja!

Hugi Guðmundsson: Adoro te devote

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.

Denkmal, das uns mahnet an des Herren Tod!
Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot.
Werde gnädig Nahrung meinem Geiste du,
daß er deine Wonnen koste immerzu.

Jesus, den verborgen jetzt mein Auge sieht,
stille mein Verlangen, das mich heiß durchglüht:
laß die Schleier fallen einst in deinem Licht,
daß ich selig schaue, Herr, dein Angesicht.

Amen.

Philipp Glass: Concerto for Sax

1. und 4. Satz

Hans Leo Haßler: „Cantate Domino“, Nr. 6 aus Sacri concentus

Singet dem Herrn ein neues Lied,
singet dem Herrn, alle Lande!
Singet dem Herrn und preist seinen Namen,
von Tag zu Tag verkündet sein Heil.
Seine Herrlichkeit kündet unter den Heiden,
seine Wunderwerke vor allen Völkern.

Nils la Cour: Laudate Dominum

Lobet den Herrn, alle Heiden;
preiset ihn, alle Völker!
Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar,
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Claudio Monteverdi: „Cantate Domino canticum novum“, Libro primo de Motetti

Singet dem Herrn ein neues Lied.
Singet und lobet seinen Namen,
denn er tut Wunder.
Singet und rühmet und lobet.
Lobt ihn mit Harfen und mit Lobgesängen,
denn er tut Wunder.

Felix Mendelssohn Bartholdy: „Jauchzet dem Herren, alle Welt“, 100. Psalm WOo. 28

Jauchzet dem Herren, alle Welt;
Dienet dem Herren mit Freuden.
Kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herr Gott ist.
Er hat uns gemacht
und nicht wir selbst zu seinem Volk
und zu Schaafen seiner Weide.

Gehet zu seinen Thoren ein mit Danken,
Zu seinen Vorhöfen, mit Loben,
danket ihm, lobet seinem Namen.

Denn der Herr ist freundlich,
Und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.

Vytautas Miškinis: „Cantate Domino canticum novum“

Singet dem Herrn ein neues Lied,
singet dem Herrn, alle Lande!
Singet dem Herrn und preist seinen Namen,
von Tag zu Tag verkündet sein Heil.
Seine Herrlichkeit kündet unter den Heiden,
seine Wunderwerke vor allen Völkern.

Johann Hermann Schein: „Ich freue mich im Herren“, Nr. 14 aus dem Israelsbrünnlein

Ich freue mich im Herren,
und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott,
denn er hat mich angezogen mit den Kleidern des Heiles
und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet.
Wie einen Bräutigam mit priesterlichem Schmuck gezieret
und wie eine Braut in ihrem Geschmeide bärdet.

Alexander Konstantinowitsch Glasunow: Quatuor pour Quatre Saxophones op. 109, 2. Canzone Variée

Variation 1: L’istesso Tempo
Variation 2: Con anima
Variation 3: Grave
Variation 4: Scherzo

Heinrich Schütz: „Jauchzet dem Herren, alle Welt“, 100. Psalm SWV 36

Jauchzet dem Herren, alle Welt;
Dienet dem Herren mit Freuden.
Kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herre Gott ist:
Er hat uns gemacht
und nicht wir selbst zu seinem Volk
und zu Schaafen seiner Weide.

Gehet zu seinen Thoren ein mit Danken,
Zu seinen Vorhöfen, mit Loben,
danket ihm, lobet seinem Namen.

Denn der Herr ist freundlich,
Und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und auch dem heilgen Geiste
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar,
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Johann Sebastian Bach: „Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motette BWV 225

1 Chor: Singet dem Herrn

Singet dem Herrn ein neues Lied!
Die Gemeine der Heiligen sollen ihn loben,
Israel freue sich des, der ihn gemacht hat.
Die Kinder Zion sei'n fröhlich über ihrem Könige.
Sie sollen loben seinen Namen im Reihen,
mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen.

2 Aria/Choral: Gott, nimm dich / Wie sich ein Vater

Gott, nimm dich ferner unser an!
Denn ohne dich ist nichts getan
mit allen unsern Sachen.
Drum sei du unser Schirm und Licht,
und trügt uns unsre Hoffnung nicht,
so wirst du's ferner machen.
Wohl dem, der sich nur steif und fest
auf dich und deine Huld verläßt!

Wie sich ein Vat’r erbarmet
Üb’r seine junge Kindlein klein:
So tut der Herr uns Armen,
So wir ihn kindlich fürchten rein.
Er kennt das arme Gemächte,
Gott weiß, wir sind nur Staub.
Gleichwie das Gras vom Rechen,
Ein Blum und fallendes Laub,
Der Wind nur drüber wehet,
So ist es nimmer da:
Also der Mensch vergehet,
Sein End, das ist ihm nah.

3 Chor: Lobet den Herrn – Alles was Odem hat

Lobet den Herrn in seinen Taten,
lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit.

Alles was Odem hat, lobe den Herrn,
Halleluja!